Roundup Mais: NK603 (Monsanto)

NK603 wurde entwickelt, um die Anwendung des Herbizids Glyphosat (in Mitteln wie Roundup) auf den Maisanbau auszuweiten. Es ist Teil des Geschäftsmodells der US-Firma Monsanto, das Herbizid und das Saatgut im Doppelpack zu verkaufen.

Die Marktzulassung von NK603 als Lebens- und Futtermittel in der EU verursachte lebhafte Kontroversen, weil in der von Monsanto vorgelegten 90-Tage-Fütterungsstudie mit Ratten eine ganze Reihe von signifikanten Effekten auftraten. Diese Daten wurden unabhängig von der Industrie erneut ausgewertet. Französische Forscher fanden dabei Hinweise für eine mögliche Schädigung von Niere und Leber und verlangten weitere Untersuchungen (Spiroux de Vendômois et al., 2009). Diese Schlussfolgerung wurde von der EFSA (2010) unter Verweis auf statistische Standards zurückgewiesen. Dabei verteidigte die EFSA ihre eigenen positiven Einschätzungen zu NK603 (EFSA 2009a, EFSA 2003). Es wurden keine weiteren Fütterungsversuche, Langzeituntersuchungen oder Studien über mehrere Generationen verlangt.

NK603 wird mit der Methode des Partikelbeschusses (mit der sogenannten Genkanone) hergestellt. Dies führt dazu, dass unbeabsichtigt zusätzliche Genfragmente in das Erbgut gelangen. Zudem funktioniert das 'Stoppsignal' am Ende der Genkonstrukte nicht, so dass sogenannte Fusionsgene mit benachbarten Pflanzengenen entstehen. Im Ergebnis zeigen diese Pflanzen mehrere technische Mängel, die zu unerwünschten Veränderungen im Stoffwechsel und in der Zusammensetzung der Pflanzen führen können.

Eine Grundvoraussetzung für die Risikoabschätzung sind in diesem Zusammnhang verlässliche Daten zu Glyphosatrückständen. Die Rückstandsmengen hängen vom spezifischen Management beim Anbau der Pflanzen ab. Es gibt allerdings keine aussagekräftigen Angaben über Pestizidrückstandsmengen in den Pflanzen (Kleter et al., 2011; Then, 2011, EFSA 2011b). Ohne diese Daten ist keine verlässliche Risikobewertung möglich. Sie müssen aus verschiedenen Gründen bei der Risikobewertung von gentechnisch veränderten herbizidtoleranten Pflanzen berücksichtigt werden (siehe z.B. Dolezel et al., 2011). Die Verwendung von Glyphosat bei gentechnisch veränderten Sojabohnen führt zu einer Mischung von potenziell gefährlichen Rückständen in den Pflanzen und damit zu Risiken für die Verbraucher. Verschiedene Experten warnen, dass die Giftigkeit von Glyphosat bisher unterschätzt wurde (Antoniou et al., 2010; Benachour et al., 2007; Paganelli et al., 2010; PAN AP, 2009). In diesem Zusammenhang ist insbesondere der Zusatz von POE-Tallowaminen kritisch zu sehen, die giftiger sind als Glyphosat selbst. 2010 haben die deutschen Behörden deswegen die Anwendung von Glyphosat-Mischungen mit einem hohen Anteil von POE-Tallowaminen verboten, um Risiken für die Verbraucher beim Verzehr tierischer Produkte zu vermeiden (BVL, 2010). Risiken des Einsatzes von Glyphosat wurden nicht bewertet. Die Gentechnikabteilung der EFSA hat sich dazu entschieden, diese Fragen nicht zu bewerten, sondern dies der Abteilung für Pestizide zu überlassen. Derzeit läuft ist in der EU ein Prozess zur Neubwertung des Herbizids Glyphosat Ergebnisse werden frühestens bis 2012 erwartet. (siehe EU Commission, 2002; Antoniou et al., 2011). Damit fehlt auch von Seiten der Pestizidbeurteilung eine ausreichende Bewertungsgrundlage, um die Risiken für die Verbraucher beurteilen zu können. So bestehen bei der Risikobewertung von gentechnisch verändertem Mais erhebliche Mängel sowohl in der Gentechnikabteilung der EFSA als auch bei der Pestizidbewertung.

Auch die EFSA geht davon aus, dass es durch den Anbau der Pflanzen und die großflächige Anwendung von Glyphosat zu erheblichen Risiken für die Umwelt kommt:
“These potential adverse environmental effects comprise (1) the evolution of less desirable weed assemblages leading to reductions in farmland biodiversity; (2) the evolution of weed resistance; and (3) effects on soil microbial communities. The magnitude of these potential adverse environmental effects will depend on the specific herbicide management applied at the farm level.”

Allerdings berücksichtigt die EFSA aktuelle Studien nicht, die belegen, dass der Anbau von glyphosattoleranten Pflanzen Risiken für gefährdete Tierarten, z.B. für geschützte Schmetterlingsarten, bergen kann. Brower et al. (2011) und Pleasants & Oberhauser (2012) konnten zeigen, dass es in den USA und Mexiko durch die Abnahme der Seidenpflanzen (engl. Milkweed) zu einem dramatischen Rückgang der Monarchfalterpopulation kam. In Europa könnten bei einem großflächigen Anbau herbizidtoleranter Pflanzen ähnliche negative Folgen auftreten. Daran wird deutlich, dass die Stellungnahme der EFSA in Bezug auf grundlegende Anforderungen an die Bewertung von Umweltrisiken mangelhaft ist.

Der Anbau von herbizidtoleranten Pflanzen führt zu Risiken für die biologische Vielfalt, die Pflanzengesundheit und die Bodenfruchtbarkeit und beschleunigt die Entstehung von resistenten Unkräutern (siehe auch Benbrook, 2009). Im April 2012 listete eine wissenschaftliche Datenbank 22 verschiedene glyphosatresistente Unkräuter auf (Heap, 2012). Der massive Einsatz von Glyphosat beim Anbau von herbizidtoleranten Pflanzen gefährdet zudem die Gesundheit in ländlichen Gemeinschaften sowie Wasserökosysteme (siehe auch PAN AP, 2009). Entgegen der Meinung der EFSA gibt es deutliche Hinweise darauf, dass der großflächige Anbau von glyphosattoleranten Pflanzen zu erhöhtem Pilzbefall führt (Johal & Huber, 2009). Der negative Einfluss auf Pflanzenwachstum und -gesundheit kann bis in die Folgekultur in der nächsten Anbauperiode anhalten (Bott et al., 2011; Bott et al., 2007).
Die Erfahrungen mit dem großflächigen Anbau in Ländern wie Argentinien oder den USA zeigen, dass der Anbau dieser Pflanzen nicht als nachhaltig bezeichnet werden kann. Die negativen Auswirkungen eines großflächigen Anbaus lassen sich nicht durch Maßnahmen zur Risikominimierung verringern. Eine solche Annahme entspringt eher theoretischer Erwartung als praktischer Erfahrung.

Anmelder: 

  • Monsanto

Pflanzenart: 

  • Mais

Eigenschaft: 

  • Herbizidtoleranz

Event: 

  • NK603

Zulassung: 

  • Lebensmittel und Futtermittel

Herbizidtoleranz: 

  • Glyphosat

Gentechnische Methode: 

  • Gen-Kanone
Eingeführtes Gen: 

Zwei Versionen der ctp2-CP4-epsps-Gen-Sequenz, die zwei Versionen des EPSPS-Enzyms produzieren (CP4 EPSPS und CP4 EPSPS L214P)

Antibiotikaresistenz: 
nein
Weitere wichtige Anteile des Genkonstrukts: 

35S CaMV-Blumenkohl-Mosaik-Virus-Promoter
Rice-Actin-Promoter

Angemeldet für folgende Verwendung: 

  • Lebens- und Futtermittel
Datum der Zulassung in der EU: 
Als Lebens- und Futtermittel: 2004 (Oktober respektive Juni)
Auswahl von Zulassungen für den Anbau weltweit: 
USA (2000)
Brasilien (2008)
Argentinien (2004)
Bedeutung für den europäischen Markt: 

Bisher kaum von Bedeutung, weil es nur relativ wenige Maisimporte gibt. Allerdings entstehen durch Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen und notwendige Tests zum Teil erhebliche Kosten für Lebensmittelhersteller, die sich zu einer gentechnikfreien Produktion verpflichtet haben.

Spezifische Risiken und unerwartete Effekte: 
  • Die Art und Weise, wie die Gensequenzen eingefügt wurden, ist mit technischen Mängeln behaftet und führt bei den gentechnisch veränderten Ausgangslinien zu verschiedenen ungewollten Veränderungen. Es finden sich mehrere ungewollte zusätzliche Genfragmente in den Pflanzen, unter anderem von Genen aus den Chloroplasten.
  • Das Stopp-Signal des Genkonstruktes arbeitet nicht wie erwartet, so dass die zusätzlich eingeführten Gensequenzen zusammen mit den benachbarten pflanzlichen Genen sogenannte ‚Fusionsproteine‘ bilden können. Diese zeigen keine Ähnlichkeit mit anderen bekannten Eiweißstoffen.
  • Die Menge der zusätzlichen Proteine in den Pflanzen schwankt erheblich. Dieser Effekt kann auf genetische Instabilitäten zurückzuführen sein, die durch bestimmte Umweltbedingungen verursacht werden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen unter Stressbedingungen tatsächlich unerwartete Reaktionen zeigen können (siehe zum Beispiel Matthews et al., 2005).
  • Die Pflanzen weisen gegenüber konventionellen Vergleichspflanzen deutliche Unterschiede im Gehalt an verschiedenen Inhaltsstoffen auf. Diese deuten darauf hin, dass der Stoffwechsel der Pflanzen ungewollt verändert wurde. Die Unterschiede wurden nicht bei allen Feldversuchen beobachtet. Eine Ursache dafür könnte sein, dass bestimmte Umweltbedingungen dafür verantwortlich sind.
  • In 90-tägigen Fütterungsstudien mit den gentechnisch veränderten Pflanzen zeigten sich bei Ratten signifikante Auffälligkeiten im Blutbild. Diese könnten auf Schäden an Leber und Nieren hinweisen.
  • Es gibt im Mais verschiedene Proteine, die Allergien auslösen können. Die neu eingefügten Gene könnten die immunologische Wirkung dieser Allergene verstärken.
  • Die Pflanzen werden zusammen mit anderen gentechnisch veränderten Pflanzen verzehrt oder verfüttert. Es müssen Untersuchungen über mögliche kumulative oder kombinatorische Effekte durchgeführt werden.
  • Verschiedene Wildtierarten können in Kontakt mit den Pflanzen kommen, wenn sie großflächig angebaut werden. Die möglichen Auswirkungen auf Nager, Vögel und andere Tiergruppen müssen deswegen eingehend geprüft werden.
  • Der Anbau von herbizidtoleranten Pflanzen führt zu Risiken für die biologische Vielfalt, die Pflanzengesundheit und die Bodenfruchtbarkeit. Er beschleunigt die Entstehung von resistenten Unkräutern. Dies wird auch von der EFSA bestätigt.
  • Brower et al. (2011) und Pleasants & Oberhauser (2012) konnten zeigen, dass es in den USA und Mexiko durch die Abnahme der Seidenpflanze (engl. Milkweed) zu einem dramatischen Rückgang der Monarchfalterpopulation kam. In Europa könnten bei einem großflächigen Anbau herbizidtoleranter Pflanzen ähnliche Risiken auftreten.
  • Es gibt es deutliche Hinweise darauf, dass der großflächige Anbau von glyphosattoleranten Pflanzen zu erhöhtem Pilzbefall führt (Johal & Huber, 2009). Der negative Einfluss auf Pflanzenwachstum und -gesundheit kann bis in die Folgekultur in der nächsten Anbauperiode anhalten (Bott et al., 2011; Bott et al., 2007).
  • Die Pflanzen weisen Rückstände der Glyphosat-Mischungen auf. Zahlreiche Autoren (Antoniou et al., 2010; Benachour et al., 2007; Paganelli et al., 2010; PAN AP, 2009; Then, 2011) weisen darauf hin, dass die Risiken von Glyphosat, seiner Metabolite und von Zusatzstoffen wie POA-Tallowaminen neu bewertet werden müssen.
Fütterungsversuche: 
  • Es wurde ein Fütterungsversuch mit den Enzymen durchgeführt, die der Pflanze die Toleranz gegenüber dem Glyphosat verleihen. So sollte die akute Toxizität untersucht werden. Dabei wurden die Eiweißstoffe nicht aus den gentechnisch veränderten Pflanzen isoliert, sondern mithilfe von Bakterien produziert.
  • In einer Studie wurden Ratten 90 Tage lang mit den gentechnisch veränderten Maiskörnern gefüttert, um gesundheitliche Risiken zu untersuchen.
  • Der Mais wurde außerdem in verschiedenen Versuchen verfüttert, um die Futterverwertung zu testen.
Übersicht über Mängel der Bewertung durch die EFSA: 
  • Es gibt bislang keine verlässlichen Angaben über Pestizidrückstandsmengen in den Pflanzen (Kleter et al., 2011; EFSA, 2011b; Then, 2011). Ohne diese Daten ist keine verlässliche Risikobewertung möglich. Die Rückstände müssen bei der Prüfung von gentechnisch veränderten herbizidtoleranten Pflanzen mitbewertet werden.
  • Die Risiken für die Umwelt, die sich aus dem Anbau der Pflanzen und dem großflächigen Einsatz von Glyphosat ergeben, wurden von der EFSA nur erwähnt, aber nicht bewertet.
  • Es gibt keine Untersuchungen darüber, wie sich die Inhaltsstoffe und agronomischen Merkmale bei verschiedenen definierten Umweltbedingungen verändern.
  • Die genetische Stabilität des Transgens wurde nicht unter verschiedenen definierten Umweltbedingungen getestet, sondern nur in Bezug auf die Vererbung auf die nächsten Generationen untersucht.
  • Die Pflanzen weisen gegenüber konventionellen Vergleichspflanzen signifikante Unterschiede im Gehalt an verschiedenen Inhaltsstoffen auf, die nicht genauer untersucht wurden. Stattdessen erklärte die EFSA sie unter Bezugnahme auf fragwürdige sogenannte „historische“ Daten, die nichts mit den aktuellen Feldversuchen zu tun haben, für irrelevant.
  • Unsicherheiten in der Risikoabschätzung, die sich aus der ungewollten Fusion benachbarter Gene ergeben, wurden von der EFSA (EFSA, 2010) zwar angemerkt. Genauere Untersuchungen des Stoffwechsels fanden daraufhin jedoch nicht statt.
  • Obwohl bei Ratten in Fütterungsversuchen signifikante Auffälligkeiten festgestellt wurden, die nach unabhängigen Studien auf Risiken für Mensch und Tier hinweisen, hat die EFSA keine weiteren Untersuchungen verlangt.
  • Es gab keine Fütterungsversuche über die gesamte Lebenszeit der Tiere und keine Einbeziehung nachfolgender Generationen.
  • Es wurden keine empirischen Untersuchungen in Bezug auf Allergie-Risiken oder andere Auswirkungen auf das Immunsystem durchgeführt.
  • Es gab keine Untersuchungen möglicher hormoneller Wirkungen und möglicher Auswirkungen auf die Fortpflanzung.
  • Es wurde nicht gezielt untersucht, wie sich die Pflanzen auf das Immunsystem auswirken.
  • Es wurde nicht untersucht, wie sich die dauerhafte Aufnahme der Pflanzen auf die Darmflora von Mensch und Tier auswirkt.
  • Es wurde nicht untersucht, ob sich die DNA der gentechnisch veränderten Pflanzen nach der Fütterung auch in tierischem Gewebe findet.
  • Es fehlen Untersuchungen bezüglich der Wechselwirkungen oder akkumulierten Wirkungen mit anderen gentechnisch veränderten Pflanzen, die ebenfalls in Lebens- und Futtermittel verwendet werden dürfen.
  • In den Freisetzungsversuchen wurden die Besonderheiten der regionalen Ökosysteme in der EU nicht berücksichtigt.
  • Risiken für Wildtiere wurden nicht untersucht.
  • Die EFSA bewertet aktuelle Studien nicht, die zeigen, dass der Anbau von glyphosattoleranten Pflanzen Risiken für gefährdete Tierarten, z.B. für geschützte Schmetterlingsarten, bergen kann (Brower et al. 2011; Pleasants & Oberhauser, 2012). Daran wird deutlich, dass die Stellungnahme der EFSA in Bezug auf grundlegende Anforderungen an die Bewertung von Umweltrisiken mangelhaft ist.
  • Die EFSA bewertet Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit nicht hinreichend.
Mängel des Monitoring: 
  • Es gibt keinen Plan für die laut EU-Regelungen vorgeschriebene allgemeine Überwachung der gentechnisch veränderten Pflanzen, mit dem gegebenenfalls gesundheitliche Probleme identifiziert werden könnten, die mit der Verwendung dieser gentechnisch veränderten Pflanzen in Futter- und Lebensmitteln einhergehen.
  • Bei der Überwachung gesundheitlicher Risiken müssen die Rückstände aus Glyphosat-Mischungen berücksichtigt werden, die mit dem Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen einhergehen.
  • Die Überwachung von Umweltrisiken muss die Folgen der Anwendung von Spritzmitteln berücksichtigen, die Glyhposat enthalten.
  • Um die von der EU geforderten Vorgaben der allgemeinem Beobachtung unter Praxisbedingungen zu erfüllen, reicht es nicht aus, vorhandene Netzwerke zu nutzen, die nicht speziell auf das Monitoring der Auswirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgerichtet sind, oder Fragebögen für Landwirte einzuführen.
Dokumente und Publikationen: 

Antoniou, M., Brack, P., Carrasco, A., Fagan, J., Habib, M., Kageyama, P., Leifert, C., Nodari, R. O., Pengue, W. (2010) GM Soy: Sustainable? Responsible?, GLS Bank & ARGE gentechnikfrei, http://www.gmwatch.eu/?option=com_content&view=article&id=12479

Antoniou, M., Habib, M., Howard, C.V., Jennings, R.C., Leifert, C., Nodari, R. Robinson, C., Fagan, J. (2011) Roundup and birth defects – Is the public being kept in the dark? Earth Open Source, June 2011.

Benachour, N., Siphatur, H., Moslemi, S., Gasnier, C., Travert, C., Seralini, G. E. (2007) Time- and dose-dependent effects of Roundup on human embryonic and placental cells, Arch Environ Contam Toxicol 53: 126-33.

Benbrook, C. (2009) Impacts of Genetically Engineered Crops on Pesticide Use: The First Thirteen Years, www.organic-center.org/reportfiles/13Years20091116.pdf

Bott, S., Tesfamariam, T., Candan, H., Cakmak, I., Römheld, V., Neumann, G. (2008) Glyphosate-induced impairment of plant growth and micronutrient status in glyphosate-resistant soybean (Glycine max L.), Plant Soil, 312:185–194.

Bott, S., Tesfamariam, T., Kania, A., Eman, B., Aslan, N., Roemheld, V. Neumann, G. (2011) Phytotoxicity of glyphosate soil residues re-mobilise4d by phosphate fertilization. Plant Soil, 315: 2-11. doi: 10,1007/s11104-010-06989-3.

Brower, L.P., Taylor, O.R., Williams, E.H., Slayback D.A., Zubieta, R.R. Ramirez, M.I. (2011) Decline of monarch butterflies overwintering in Mexico: is the migratory phenomenon at risk? Insect Conservation and Diversity. doi: 10.1111/j.1752-4598.2011.00142.x

BVL (2010) Auflagen zum Schutz der Verbraucher bei Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln und Zusatzstoffen.Federal Office of Consumer Protection and Food Safety. http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/05_Fachmeldungen/2010/...

Dolezel, M., Miklau, M., Hilbeck, A., Otto M., Eckerstorfer, M., Heissenberger, A., Tappeser, B., Gaugitsch, H., et al. (2011) Scrutinizing the current practice of the environmental risk assessment of GM maize applications for cultivation in the EU, Environmental Sciences Europe 2011, 23: 33. http://www.enveurope.com/content/23/1/33

EFSA (2003) Opinion of the Scientific Panel on Genetically Modified Organisms on a request from the Commission related to the safety of foods and food ingredients derived from herbicide-tolerant genetically modified maize NK603, for which a request for placing on the market was submitted under Article 4 of the Novel Food Regulation (EC) No 258/97 by Monsanto, The EFSA Journal (2003) 9: 1-14.

EFSA (2009a) Scientific Opinion of the Panel on Genetically Modified Organisms on applications (EFSA-GMO-NL-2005-22 and EFSA-GMO-RX-NK603) for the placing on the market of the genetically modified glyphosate tolerant maize NK603 for cultivation, food and feed uses and import and processing, and for renewal of the authorisation of maize NK603 as existing product. The EFSA Journal (2009) 1137: 1-50.

EFSA (2009 b) Comments and opinions submitted by Member States during the three-month consultation period, Annex to EFSA, 2009a, Scientific Opinion of the Panel on Genetically Modified Organisms on applications (EFSA-GMO-NL-2005-22 and EFSA-GMO-RX-NK603) for the placing on the market of the genetically modified glyphosate tolerant maize NK603 for cultivation, food and feed uses and import and processing, and for renewal of the authorisation of maize NK603 as existing product. The EFSA Journal (2009) 1137, 1-50, accessed via http://registerofquestions.efsa.europa.eu/roqFrontend/questionsListLoade...

EFSA (2010) Adopted part of the minutes1 of the 55th plenary meeting of the Scientific Panel on Genetically Modified Organisms held on 27-28 January 2010, GMO Panel deliberations on the paper by Spiroux et al. (2009, A Comparison of the Effects of Three GM Corn Varieties on Mammalian Health, International Journal of Biological Sciences, 5: 706-726), to be published at http://www.efsa.europa.eu/en/events/event/gmo100127.htm

EFSA (2011) 2009 EU Report on Pesticide Residues. EFSA Journal 2011; 9(11): 2430. [226 pp.] doi:10.2903/j.efsa.2011.2430. Available online: www.efsa.europa.eu/efsajournal

European Commission Peer Review Programme (2002) Glyphosate Review Report Rapporteur Member State: Germany, www.ec.europa.eu/food/plant/protection/evaluation/existactive/list1_glyp...

Heap, I. (2012) Glycines (G/9) resistant weeds by species and country. The International Survey of Herbicide Resistant Weeds, online. http://www.weedscience.org/Summary/UspeciesMOA.asp?lstMOAID=12&FmHRACGro...

Johal, G.R. and Huber, D.M. (2009) Glyphosate effects on diseases of plants. European J. Agron. 31: 144-152.

Kleter, G.A., Unsworth J.B., Harris C.A. (2011) The impact of altered herbicide residues in transgenic herbicide-resistant crops on standard setting for herbicide residues. Pest Management Science, 67(10): 1193–1210. doi: 10.1002/ps.2128

Matthews, D., Jones, H., Gans, P., Coates, St. & Smith, L.M.J. (2005) Toxic secondary metabolite production in genetically modified potatoes in response to stress. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 10.1021/jf050589r.

Paganelli, A., Gnazzo, V., Acosta, H., López, S. L., Carrasco, A. E. (2010) Glyphosate-based herbicides produce teratogenic effects on vertebrates by impairing retinoic acid signalling. Chem. Res. Toxicol., August 9. pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/tx1001749

PAN AP, Pesticide Action Network Asian Pacific (2009) Monograph on Glyphosate, www.panap.net/en/p/post/pesticides-info-database/115

Pleasants, J.M & Oberhauser, K.S. (2012) Milkweed loss in agricultural fields due to herbicide use: Effect on the Monarch Butterfly population. Insect Conservation and Diversity, doi: 10.1111/j.1752-4598.2012.00196.x.

Spiroux de Vendômois, J.S., Roullier, F., Cellier, D. & Séralini, G.E. (2009) A Comparison of the Effects of Three GM Corn Varieties on Mammalian Health. Int J Biol Sci 2009, 5: 706–726.

Then, C. (2011) Vorsicht „Giftmischer“: Gentechnisch veränderte Pflanzen in Futter-und Lebensmitteln. Testbiotech-Report, http://www.testbiotech.de/node/463

Status der Zulassung: 
EU-Zulassung erteilt
Zulassungsdatum: 
June 2004
Aktualisiert am: 
9. December 2015