Finale Abstimmung über Monsantos Gentechnik-Raps im November

Testbiotech schreibt einen offenen Brief an die Bundesregierung

25. November 2014 / Am 28. November soll in Brüssel endgültig über eine Importerlaubnis von Raps der Firma Monsanto (MON88302) abgestimmt werden. Die deutsche Bundesregierung hatte sich bei der Abstimmung im Oktober lediglich enthalten. Wird bei dieser Abstimmung erneut keine ausreichende Mehrheit erreicht, muss die EU-Kommission entscheiden. Der Raps wurde gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent gemacht und soll in Form von keimfähigen Körnern importiert und hier zu Futtermitteln verarbeitet werden.

GRACE-Konsortium kann Kritik an Fütterungsstudie nicht entkräften

Testbiotech schreibt an neuen EU-Kommissar und fordert die Offenlegung weiterer Daten

Dienstag, 18. November 2014

Nachdem Testbiotech die Mängel einer Fütterungsstudie mit Gentechnik-Mais angeprangert hatte, die von dem EU-Projekt GRACE durchgeführt wurde, liegt eine erste Reaktion vor. In einem offenen Brief weist Joachim Schiemann, der Koordinator des GRACE-Konsortiums, die Vorwürfe von Testbiotech zurück. Dabei entkräftet er allerdings weder die Kritikpunkte von Testbiotech, noch geht er auf die Interessenverflechtungen im Umfeld der Publikation ein.

Erste Abstimmung über Monsantos Gentechnik-Raps brachte keine Mehrheit

Bundesregierung enthielt sich bei der Abstimmung

13. November 2014. Wie Testbiotech von Mitarbeitern deutscher Behörden erfuhr, wurde bei einer Abstimmung am 24.10. 2014 in Brüssel keine Mehrheit für die Ablehnung einer Importerlaubnis von Raps der Firma Monsanto (MON88302) erreicht. Die deutsche Bundesregierung hat sich bei der Abstimmung lediglich enthalten. Die Mitgliedsländer müssen jetzt in den nächsten Wochen noch einmal abstimmen. Wird wieder keine Mehrheit erreicht, muss die EU-Kommission entscheiden. Der Raps wurde gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent gemacht und soll hier zu Futtermitteln verarbeitet werden.

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